Wärme und Sand unter den Füssen = Urlaub – aber der Weg dahin ist manchmal lang 😉
Reisen ist Abenteuer, ja ich denke, da kann jeder von uns eine Geschichte dazu erzählen.
Mir haftet da wohl etwas an, dass vielen Mitreisenden das Gefühl gibt: «Jawohl, die können wir fragen». Das fängt am Check-In an und hört auch nach dem Transfer zum Hotel nicht auf.
«Oh, ich sollte mal schnell, könnten sie nicht auf mein Gepäck aufpassen?»
«Entschuldigung ich spreche kein Französisch, was hat der Flugbegleiter gerade gesagt?»
oder «Wann kommen wir denn beim Hotel an?»
- Ja, ich schaue auf das Gepäck, aber nur so lange, bis ich an die Reihe komme.
- Wir müssen Zwischenlanden wegen technischer Probleme (Flugangst olé), nein ich weiss nicht um was es sich bei den technischen Problemen handelt.
- Und nein, ich kenne die Anfahrtsroute nicht.
Man möchte ja nicht unhöflich sein und gibt, wenn immer möglich, brav und freundlich Auskunft – aber manchmal geht die Fragerei schon ein wenig zu weit.
Zuletzt wollten zwei russische Touristen erklärt haben, was sie da vom Arzt erhalten haben und wie sie das Medikament anwenden müssen. Naja, zum Glück hat es sich lediglich um Ohrentropfen gehandelt, denn die Damen konnten kein Wort Englisch, geschweige denn eine andere Sprache und somit blieb nur, ihnen die Anwendung mit entsprechenden Gesten zu erklären.

Aber, wenn ich dann an einem Tisch an der Strandbar sitze, die Wärme unter meinen Füssen spüre, das Meer rauschen höre, dann ist Urlaub.
In diesen Momenten schliesse ich die Augen und geniesse einfach den Moment. Wenn man mich fragen würde, wo kannst Du abschalten, ich denke diese Momente würden ganz oben auf der Liste stehen.
So let’s enjoy these moments.
Erzählt uns Eure Geschichten. Geht es Euch ähnlich? Wen fragt Ihr, wenn Ihr nicht weiter wisst?